Fused Deposition Modeling

 

Dieses Verfahren basiert auf der Verflüssigung eines drahtförmigen Kunststoff- oder Wachsmaterials durch Erwärmung. Beim anschließenden Abkühlen erstarrt das Material wiederum. Der Materialauftrag erfolgt durch Extrudieren mit einer in der Fertigungsebene frei verfahrbaren Heizdüse. Die Schichtdicken liegen je nach Anwendungsfall zwischen 0,025-1,25 mm, die Wandstärke mindestens bei 0,2 mm[1]. Bei der schichtweisen Modellherstellung verbinden sich damit die einzelnen Schichten zu einem komplexen Teil. Auskragende Bauteile können mit diesem Verfahren unter Umständen nur mit Stützkonstruktionen aus Pappe, Polystyrol oder ähnlichem erzeugt werden.

 

Die Eigenschaften:

Sehr hohe Festigkeit durch Werkstoff ABS, d.h. als Funktionsmuster z.B. für Einbauversuche unter seriennahen Bedingungen einsetzbar (Zugfestigkeit 35N/mm2, E-Modul 2.500N/mm2).

Hohe Maßgenauigkeit (0,1-0,2mm) und Detailtreue, mechanische Weiterbearbeitung möglich. Nach Finish sehr dekorative Oberflächen, d.h. als Designmuster und als Urmuster für folgetechnologische Prozesse wie Vakuumguss, RIM-Verfahren, etc. geeignet. FDM-Teile sind besonders verzugsarm.

 

Zusätzliche Informationen finden Sie in unserem Download-Bereich.

 

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