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FDM-Verfahren

Prototypenteile aus ABS schneller und kostengünstiger im FDM-Verfahren

Die Eigenschaften

Sehr hohe Festigkeit durch Werkstoff ABS, d.h. als Funktionsmuster z.B. für Einbauversuche unter seriennahen Bedingungen einsetzbar (Zugfestigkeit 35N/mm2, E-Modul 2.500N/mm2).

Hohe Maßgenauigkeit (0,1 - 0,2mm) und Detailtreue, mechanische Weiterbearbeitung möglich.
Nach Finish sehr dekorative Oberflächen, d.h. als Designmuster und als Urmuster für folgetechnologische Prozesse wie Vakuumguss, RIM-Verfahren, etc. geeignet. FDM-Teile sind besonders verzugsarm.

Größe der Herstellung: bis zu 457x457x609 mm.

FLT-Verfahren

FLT ist besonders für eine hohe Oberflächenqualität der Bauteile prädestiniert

Die Eigenschaften

Die Herstellung der Bauteile erfolgt durch Fine Layer Technik. Dabei werden dünnste Schichten eines Photopolymers mittels eines Druckkopfes Schicht für Schicht aufeinander gedruckt. Aufgrund der hohen Oberflächenqualität der Bauteile sowie der Genauigkeit in allen Raumrichtungen ist dieses Verfahren besonders zur Beurteilung der Geometrie und Designprüfung von Konstruktionen geeignet. Die Bauteile können als Designmodell bzw. bei kleineren Teilen als Ausschmelzmodell im Feinguss verwendet werden.

Größen für die einteilige Herstellung: 330x320x200 mm, Wandstärke min. 43 µm, 32µm in Z-Richtung.

SLS-Verfahren

SLS eignet sich u.a. zur Herstellung von Bauteilen für Funktionsprüfungen

Die Eigenschaften

Die sogenannten Lasersinterbauteile werden durch das schichtweise verschmelzen von feinem Kunststoffpulver hergestellt. Der Aufbau erfolgt in 0,15 mm Schichten. Das Verschmelzen übernimmt ein CO2-Laser, der die entsprechenden Wand-Konturen abfährt. Der Laser wird dabei durch ein computergesteuertes Spiegelgalvanometer geführt. Blenden, Träger, technische Bauteile und flüssigkeitsdichte Behälter sowie sonstige Hohlkörper können so hergestellt werden. Wesentliche Vorteile dieses Verfahrens sind die hohe mechanische und thermische Belastbarkeit der Teile sowie der sofortige Einsatz der Modelle.

Größen für die Herstellung: 690x370x580 mm, die minimale Wandstärke beträgt 0.7 mm.

Polyamid Lasersintern in Echtzeit:

STL-Verfahren

Das Stereolithographie-Verfahren (STL) zählt zu den genauesten Rapid- Prototyping-Verfahren

Die Eigenschaften

Das Modell wird auf der Bauteilplattform aufgebaut. Dazu härtet ein UV-Laser Bauteilgeometrie punktweise auf der Harzoberfläche aus. Der Laser wird dabei durch ein computergesteuertes Spiegelgalvanometer geführt. Nach der Belichtung einer Schicht wird die Bauteilplattform um eine Schichtdicke in den Harzbehälter abgesenkt. Durch den Wischermechanismus erfolgt der Neuauftrag des Photopolymers und die Glättung der Harzoberfläche.

Durch das STL-Verfahren sind Bauteile mit hoher Komplexität sowie Bauteile mit Hohlräumen herstellbar.

Das STL-Verfahren:

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